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News | Aktuelles 2020

Erika Findhof feiert mit 80 Jahren 20. Betriebsjubiläum beim DRK

Für unser Foto hat sich Erika Findhof in den Garten der DRK Kita Heideblümchen gesetzt. Normalerweise zaubert sie für die Kita-Kinder in der Küche leckere und gesunde Gerichte auf den Tisch. (Foto: Rempe)

20 Jahre ist es her, dass Erika Findhof zum ersten Mal den Kochlöffel in der Kita Heideblümchen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) geschwungen hat. Zu diesem Zeitpunkt blickt die gelernte Näherin bereits auf ein erfülltes (Berufs-)Leben zurück. Bis zu ihrer Rente leitete sie 12 Jahre lang die Kantine der Firma Berg in Dalbke. Als sie im Alter von 60 Jahren den wohlverdienten Ruhestand antritt, hält sie es nicht lange zu Hause aus. Die Füße hochlegen und in den Tag hineinleben ist nichts für sie. „Ich bin kein Typ, der zuhause sitzen kann“, sagt Findhof von sich selbst.

Also macht sich die rüstige Rentnerin auf die Suche nach einer Beschäftigung als Hauswirtschaftskraft. Und wird schnell fündig in der DRK Kita Heideblümchen. Seit 1997 gibt es die Einrichtung am Ginsterweg - Findhof soll für die damals 60 Kinder kochen. Heute ist sie mit 80 Jahren die dienstälteste hauptamtliche Mitarbeiterin beim Roten Kreuz. „Ein Glücksfall für uns“, sagt Kita-Leiter Marcel Specht.

Mittlerweile ist die Zahl der Kita-Kinder, für die Erika Findhof dreimal in der Woche kocht, auf knapp 90 Kinder angewachsen. Von einem Caterer werden Komponenten der Mahlzeit hinzugekauft, der Rest vor Ort frisch in der Kita zubereitet. Mindestens einmal, in der Regel zwei- bis dreimal zaubert Findhof zur Freude von Kindern und Kita-Team aber selbst eine Mahlzeit auf den Tisch. Obst und Gemüse kommen dabei vom Biobauern, Milch und Joghurt liefert Gut Wilhelmsdorf. All das gehört zum Konzept des Familienzentrums. 2011 wurde es als Bewegungskindergarten zertifiziert, 2012 erhielt es die Auszeichnung "Anerkannter Bewegungskindergarten mit dem Pluspunkt Ernährung".

Findhofs eigenes Lieblingsgericht sind Kohlrouladen. „Die für so viele Kinder zuzubereiten, ist aber viel zu aufwendig“. Die Mutter von vier Kindern und vier Enkelkindern weiß, was den Kleinen schmeckt. Nudeln und Reis, schmackhaft kombiniert mit frischem Gemüse stehen regelmäßig auf dem Speiseplan. Besonders gern essen die Kinder Möhreneintopf. Drei bis fünf Kilo Möhren und 15 bis 20 Kilo Kartoffeln müssen dann feinsäuberlich kleingeschnippelt werden. Dank guter Organisation und Unterstützung durch zwei weitere Kolleginnen sorgt Findhof dafür, dass das Essen immer pünktlich auf den Tisch kommt. Nicht selten stehen die Kinder danach an der Küchentür und sagen „Frau Koch“, wie gut es wieder geschmeckt hat. Das freut die Köchin. Trotzdem schickt sie die Kleinen liebevoll, aber resolut in ihre Gruppen zurück. „In die Küche dürfen die Kinder ja nicht“. Das aber tut der gegenseitigen Zuneigung keinen Abbruch.

Seit Beginn der Corona-Pandemie muss die engagierte Seniorin zu Hause bleiben. Sie gehört aufgrund ihres Alters zur Risikogruppe. Auch wenn sie das Kochen ihren Kolleginnen überlassen muss, managt sie die Küche vom Homeoffice aus, erstellt Speisepläne und Einkaufslisten. “Als sparsame Hausfrau weiß sie, wie man wirtschaftet und hat stets alle Preise im Blick“, lobt Kita-Leiter Marcel Specht. Das Haus verlässt Findhof kaum noch, die Einkäufe erledigen ihre Kinder für sie. Langeweile kommt trotzdem nicht auf. Nach den Sommerferien wieder arbeiten zu können, ist ihr größter Wunsch. „Was mir am meisten fehlt, ist, dass ich nicht hierhin kommen kann“.

Nach einem Geheimrezept gefragt, wie man bis in ihr hohes Alter rüstig und gesund bleibt, muss Findhof erstmal nachdenken. „Ich muss immer überlegen, was ich koche, da bleibt man geistig fit“, meint sie. Auch Obst und Gemüse stehen täglich auf ihrem eigenen Speiseplan. Einen konkreten Zeitpunkt, wie lange sie noch weiterarbeiten möchte, will Findhof nicht nennen. „Solange ich mich wohlfühle, mache ich weiter“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aktuelle Berichterstattung über die DRK Kita Lummerland

Gegen eine Erzieherin und die Leitung der DRK Kita Lummerland wurde von der Staatsanwaltschaft Bielefeld Anklage wegen der Misshandlung von Schutzbefohlenen erhoben. Anlässlich eines arbeitsgerichtlichen Verfahrens gegen eine ehemalige Mitarbeiterin wurde heute erneut in den örtlichen Medien über dieses Thema berichtet.

Der DRK Kreisverband Bielefeld hat unmittelbar nach Bekanntwerden der Vorwürfe diese unter Beteiligung des Vorstandes, des Betriebsrates, des Jugendamtes, des Landesjugendamtes und nicht zuletzt der Eltern und der in der Kita beschäftigten Mitarbeitenden zeitnah und umfassend aufgearbeitet.

Das Wohl der uns anvertrauten Kinder zu schützen, ist Basis der pädagogischen Arbeit in unseren DRK Kitas. Der DRK Kreisverband Bielefeld ist sich dieser Verantwortung bewusst und nimmt sie sehr ernst. Die ermittelnden Behörden auch weiterhin bei der Aufklärung des Sachverhalts zu unterstützen, ist für uns selbstverständlich.

In laufenden Verfahren bedarf es – zum Schutze aller Beteiligten – einer sorgsamen und insbesondere objektiven Aufklärung und Bewertung der Sachverhalte. Stellungnahmen außerhalb der laufenden Verfahren sind dieser Aufklärung nicht förderlich. Ebenso vertrauen Mitarbeiter*innen mit Recht darauf, dass bis zum Abschluss laufender Verfahren die Unschuldsvermutung gilt. Der DRK Kreisverband Bielefeld bittet daher um Verständnis, dass unbeschadet der internen Aufklärungsarbeit eine weitergehende Stellungnahme nicht abgeben werden kann.

 

DRK Kitas ab dem 8. Juni 2020 wieder für alle Kinder geöffnet

Die DRK Kitas haben sich mit vielen organisatorischen Maßnahmen auf den „eingeschränkten Regelbetrieb” vorbereitet.
In allen DRK Kitas tragen Eltern und Erzieher*innen beim Bringen und Abholen ihrer Kinder einen Mundschutz.

Endlich geht es wieder los: Seit dem 8. Mai ist das Betretungsverbot für die Kindertagesbetreuungsangebote in Nordrhein-Westfalen aufgehoben. Alle Kinder haben dann wieder grundsätzlich einen – allerdings durch die Maßgaben des Infektionsschutzes eingeschränkten – Anspruch auf Bildung, Betreuung und Erziehung in einem Angebot der Kindertagesbetreuung. Auch die mehr als 650 Kinder in 10 Kitas des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Bielefeld dürfen ihre Einrichtung im Rahmen des sogenannten „eingeschränkten Regelbetriebs“ wieder besuchen.

Konkret bedeutet dies für die Eltern, dass ihre Kinder in Anlehnung an das Kinderbildungsgesetz (KiBiz) 10 Stunden pro Woche weniger betreut werden als im Betreuungsvertrag vereinbart. Das DRK legt dabei Wert auf individuelle Lösungen für jede einzelne Kita. „Wir haben uns je Kita mit den Elternbeiräten über die in dieser Phase der Lockerungen geltenden Öffnungs- und Betreuungszeiten verständigt“, sagt Ursula Reinsch vom DRK. Die eingeschränkten Öffnungszeiten stellten Eltern oft vor Herausforderungen. „In vielen Fällen ist es uns so gelungen, dass Eltern Arbeit und Familie weitestgehend miteinander in Einklang bringen können“.

Erzieher*innen haben in den vergangenen Tagen mit Hochdruck daran gearbeitet, die Corona-Sicherheitsauflagen umzusetzen. "Wir freuen uns riesig, die Kinder wiederzusehen", sagt Reinsch. Gleichwohl musste der Kita-Alltag an die aktuelle Situation angepasst werden: Abstände wurden auf dem Boden markiert, Waschräume, Garten und Pausenräume unterteilt, Bällebäder und Kuschelecken abgeschafft, das Spielzeug um etwa die Hälfte reduziert. Durften sich die Kinder bisher aussuchen, ob sie ins Atelier, den Bewegungs- oder Rollenspielraum gehen, müssen sie nun in so genannten „Betreuungssettings“ zusammenbleiben – strikt getrennt in festen Räumen, möglichst mit immer denselben Erzieher*innen.

Überhaupt ist die tägliche Arbeit derzeit coronabedingt mit vielen Einschränkungen verbunden. Vor allem gibt es keine gruppenübergreifenden Angebote, die die Kinder nach dem offenen Konzept nach eigenen Neigungen und Wünschen auswählen dürfen. „Aktivitäten, die zu näherem körperlichen Kontakt animieren, sind momentan nicht möglich“, erklärt Reinsch. „Das ist ein permanentes Dilemma für unsere Erzieher*innen, die einen hohen Anspruch an ihre pädagogische Arbeit haben“. So viel Einschränkungen wie nötig, so viel Normalität für die Kinder wie möglich – das ist das erklärte Ziel beim DRK.

Dies alles geschieht, um das Risiko einer Infektion mit dem Corona-Virus zu minimieren und für den Fall einer Erkrankung Infektionsketten nachvollziehbar zu machen. Dazu gehören auch die regelmäßige Reinigung von Oberflächen, Türgriffen und Spielsachen sowie häufiges Lüften. Beim Kontakt zwischen Erwachsenen besteht in den DRK Kitas Maskenpflicht, darüber hinaus wurde ein spezielles Hygiene-Konzept erarbeitet, in dem alle Mitarbeitenden geschult wurden und das jetzt im pädagogischen Alltag mit den Kindern umgesetzt wird. „Was ist Corona? – mit dieser Frage beschäftigen wir uns nun im Kita-Alltag. Die Jungen und Mädchen erfahren, wie wichtig das Waschen der Hände ist. Sie lernen die Nießetikette, um sich selbst und anders zu schützen“, beschreibt Reinsch den neuen Kita-Alltag.

Grundsätzlich gilt: Es dürfen keine Kinder betreut werden, die Krankheitssymptome aufweisen. Die Art und Ausprägung der Krankheitssymptome sind dabei unerheblich. Zudem dürfen sie nicht betreut werden, wenn Elternteile bzw. andere Personen aus häuslicher Gemeinschaft Krankheitssymptome von COVID-19 aufweisen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Paradies für Kinder und Tiere

Foto: B.Steinbach / DRK

Wo normalerweise lautes Kinderlachen zu hören ist und hunderte von kleinen Füßen wild durcheinanderlaufen, ist jetzt alles still. Fast, denn nun kann man die Vögel zwitschern hören und zwar so laut, dass man das Fenster schließen muss, wenn man im GoToMeeting ist.

Auch Eichhörnchen und Kaninchen sagen sich hier „Gute Nacht“ bzw. „Guten Morgen“. Munter laufen die Gesellen durch den verwaisten Sandkasten oder schwingen sich gewagt von Ast zu Ast durch die hohen Bäume. Ein Paradies für Tiere, das eigentlich den Kindern gehört.

Eine kleine Anzahl von Kindern, die in der Notbetreuung sind, bereichern die DRK Kita und Familienzentrum Heideblümchen schon jetzt mit ihrem fröhlichen Wesen. Alle freuen sich darauf, wenn die Betreuungsmöglichkeiten ausgebaut werden und der Betrieb wieder einigermaßen normal läuft.

Fast alle, die Vögel, Kaninchen und Eichhörnchen finden es ganz schön, so wie es jetzt ist,….., wird getwittert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heideblümchen-Team spendet für Corona-Hilfe des DRK


„In der Krise hilft man gerne, meist denen zuerst, die einem nahestehen.“ Nach diesem Motto spendeten die Mitarbeitenden des Familienzentrum Heideblümchen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) 250 Euro zugunsten des DRK Corona-Hilfe-Spendenkontos. Mit der Spende will das Team Danke sagen und seine Wertschätzung und Zufriedenheit zeigen. Die Idee zu dieser Aktion hatte Erzieherin Christina Vollmer.

Viele erleben in ihrem Umfeld, dass Familie, Freund*innen und Bekannte in Kurzarbeit gehen. Beim DRK werde soziale Verantwortung als Arbeitsgeber großgeschrieben, sagt die stellvertretende Kita-Leiterin Barbara Steinbach. „Den Mitarbeitenden ist es möglich, gemäß ihrer persönlichen Lebenssituation zu arbeiten und somit ihre eigenen Kinder zu betreuen und ihre Gesundheit und ihre Existenz zu sichern“.

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Bielefeld kümmert sich um Menschen, die gerade jetzt dringend auf unsere Hilfe angewiesen sind. Rund 1.000 hauptamtliche und mehr als 500 ehrenamtliche Mitarbeitenden leisten tagtäglich mit ihrem persönlichen Einsatz Außergewöhnliches. Derzeit organisieren wir zum Beispiel einen Einkaufsservice für ältere Menschen und Behelfs-Mund-Nase-Schutzmasken für unsere Mitarbeitenden in der Pflege und im Fahrdienst. Wir kooperieren mit dem Bielefelder Tisch und dem Sozialamt, um ältere und bedürftige Menschen in Bielefeld zu versorgen.

Spenden kommen dort an, wo sie am nötigsten gebraucht werden. Sie sichern damit auch die Arbeit unserer zahlreichen Freiwilligen, die im Katastrophenfall einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Bevölkerung übernehmen. Um auch in Zukunft für die Bielefelder Bevölkerung da sein zu können, bittet das DRK um Spenden zugunsten der Corona-Hilfe an DRK Kreisverband Bielefeld, IBAN:  DE19 3702 0500 0005 0014 01,BIC: BFSW DE33 XXX .

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Homeoffice im Kinderzimmer


Gefühle bei sich selbst und anderen wahrnehmen, Gründe für das Verhalten anderer erkennen und die Folgen des eigenen Verhaltens einschätzen: Seit Jahren ist das Trainingsprogramm EFFEKT  (Entwicklungsförderung in Familien Eltern- und Kindertraining) im Familienzentrum Heideblümchen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) ein fester Bestandteil der Vorbereitung der angehenden Schulkinder auf die Grundschule.

Ziel des Trainings ist es, dass die Kinder ihre sozialen und emotionalen Kompetenzen erweitern. Mithilfe von Liedern, Bilder und den Fingerpüppchen Ernie und Bert üben sich auch in diesem Jahr 14 angehende Schulkinder darin, vielfältige Lösungsstrategien für Konflikte aus ihrer Erfahrungswelt zu finden.  Das Programm besteht aus 15 Einheiten, die von den Trainerinnen Gabriele Lühn und Gülistan Evin angeleitet werden.

Die Gruppe hatte erst zwölf Übungseinheiten bearbeitet, als die Kita bedingt durch die Corona-Pandemie schließen musste. Damit das Training auch in diesem Jahr abgeschlossen werden kann, wurden den Kindern jetzt die verbleibenden Übungseinheiten mit Ausmalbildern nach Hause geschickt. „Die Vorschulkinder bearbeiten die Materialien jetzt sozusagen im Home-Office“, sagt Kita-Leiter Marcel Specht. Die Fingerpüppchen Ernie und Bert sollen die Kinder daran erinnern, was sie schon gelernt haben und ihnen Hilfestellung bei möglichen Konflikten im Alltag bieten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bunte Farbtupfer für Zaungäste in Heideblümchen

Auch der zweieinhalbjährige Moritz hat ein buntes Blumenbild gemalt und an den Zaun einer Kita gehängt.

 

In Zeiten von Corona bekommt die Bezeichnung „Zaungäste“ eine neue Bedeutung. Um den Kontakt zu den Familien und ihren Kindern zu halten, lassen sich die Mitarbeitenden aus den Kitas des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) viel einfallen. Ein tolle Idee sind die bemalten Steine, die auch in der DRK Kita Heideblümchen einen Platz rund um das Außengelände finden. Herzlichen Dank an dieser Stelle für die Eigeninitiative unserer engagierten Eltern.

Regelmäßig versorgen die Erzieherinnen der Kita die Kinder mit Spiel- und Bastelmaterial, indem sie ihnen die Anregungen nach Hause bringen. Die letzte Aufgabe bestand darin, ein Blumenbild bunt anzumalen, es in eine Klarsichtfolie zu stecken und mit einer Wäscheklammer an der Umzäunung des Gartens zu befestigen.

Ein paar Exponate der kleinen Künstler können dort schon bestaunt werden, zusammen mit den Steinen ein farbenfrohes Bild.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Coronavirus Hygiene-Tipps mehrsprachig


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DRK-Kitas ab dem 16.3.2020 geschlossen

Die Landesregierung NRW hat angeordnet, dass in Nordrhein-Westfalen alle Schulen und Kitas ab dem 16.03. bis mindestens 19.04.2020 geschlossen werden. Damit soll die Infektionskette des Corona-Virus eingedämmt und seine Ausbreitung verlangsamt werden.

Für Kinder von Eltern bestimmter Berufsgruppen gewährleistet das DRK in Bielefeld unter bestimmten Voraussetzungen eine Notbetreuung. Dieses Angebot kann lediglich in Anspruch genommen werden, wenn beide Elternteile Berufsgruppen angehören, die in kritischen Infrastrukturen tätig sind, beziehungsweise von Alleinerziehenden, die in diesen Berufsgruppen tätig sind.

Eine Liste der betroffenen Berufsgruppen hat das Familienministerium am Sonntag (15.03.2020) veröffentlicht. Dazu zählt die Landesregierung folgende Branchen:

    Energie wie Strom, Gas, Kraftstoffversorgung

    Wasser, Entsorgung

    Ernährung, Hygiene

    Informationstechnik und Telekommunikation

    Gesundheit

    Finanz- und Wirtschaftswesen wie Banken und Jobcenter

    Transport und Verkehr

    Medien

    staatliche Verwaltung (Bund, Land, Kommune)

    Schulen, Kinder- und Jugendhilfe, Behindertenhilfe

Betroffene Eltern dieser Berufsgruppen, die die Betreuung nicht anderweitig organisieren können, müssen eine Bescheinigung durch ihre Arbeitgeber ausfüllen lassen und beim DRK, Fachbereichsleitung Kitas, Petra Schlegel einreichen.

Das DRK Bielefeld bittet alle Eltern für die Notwendigkeit dieser Maßnahmen um Verständnis, da sie zur Eindämmung der Ausbreitung der durch das Corona-Virus ausgelösten Krankheit Covid-19 in Bielefeld dienen.

Weitere Informationen im Kontext der Coronavirus-Pandemie finden Sie fortlaufend auf unserer Homepage.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir wünschen allen Kindern und Familien ein glückliches und gesundes Jahr 2020!