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News | Aktuelles 2019

• Bielefeld 21.06.19

   10 Jahre Early English beim DRK

• Bielefeld 21.06.19

   Sprach-Kitas präsentieren sich beim Markt der Möglichkeiten

• Bielefeld 20.05.19

   "Die Kinder sind die wahren Helden"

• Bielefeld 27.02.19

   Wenn der Wolf mal nicht der Bösewicht ist

10 Jahre Early English beim DRK - Englisch lernen mit allen Sinnen

10 Jahre Early English im DRK: Erzieher Uwe Hacker mit der Handpuppe Henry und Projektleiterin Marita Gelbe-Kruse gratulieren.
Christina und Christoph Fliether alias Annie und Alex spielen und singen mit viel Freude beim Early English-Mini-Musical.
Die Early English-Kinder der Kita Heideblümchen mit Annie und Alex: Alex (vorne, v. l.), Annie, Luisa, Alena (hinten, v. l.), Linus, Max Julian und Fabian.

Mit Kindern, Eltern und Erzieher*innen haben die Kitas des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) 10 Jahre „Early English“ im DRK gefeiert. Dort lernen alljährlich Kinder im letzten Kindergartenjahr erste Redewendungen in englischer Sprache. Seit 2009 haben 650 Kinder mitgemacht.

Von Anfang an verantwortlich für das Projekt beim DRK ist Marita Gelbe-Kruse. „Die Kinder lernen mit allen Sinnen“, sagt die Projektleiterin. „Es werden nicht nur die Sprache, sondern auch musische, soziale und feinmotorische Kompetenzen gefördert“. Acht Monate lang treffen sich die Kinder einmal in der Woche in Kleingruppen. Intuitiv und spielerisch erobern sie den neuen Sprachraum. „Das macht ihnen so viel Spaß, dass sie das Lernen gar nicht bemerken“. Lieder, einfache Übungen, Spiele sowie Mal- und Bastelarbeiten sind die wichtigsten Bausteine der Mini-Lessons. Diese enthalten jeweils ein Lernziel und bauen systematisch aufeinander auf.

Erzählt wird dabei die spannende Geschichte von Annie und Alex, die mit ihren Freunden bei ihrer Reise durch das „Rainbowland“ viele Abenteuer erleben. Als Höhepunkt eines jeden Early English-Jahres besuchen sie das DRK und spielen vor allen Kindern und ihren Eltern das Annie- und Alex-Musical. Mit dabei sind natürlich die bekannten Songs aus dem Early English-Programm, die von den kleinen Sprachtalenten begeistert mitgesungen werden. Gemeinsam wird gezählt, Gegenstände und Farben benannt und sich begrüßt, ganz klar also: „English is easy, English is fun“.

Entwickelt wurde das Lernkonzept von dem Lehrer und Musiker Paul Lindsay. Er erfand auch die Geschichte von Annie und Alex, komponierte und textete alle Lieder. Bundesweit nehmen mehr als 5.000 Kinder am Early English-Programm teil.

 

 

 

„Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ - Sprach-Kitas präsentieren sich beim Markt der Möglichkeiten

Sonja Hiller (DRK Projektkoordinatorin „Zusammen im Quartier“ in Sennestadt), Hedwig Werner (Sprachfachkraft Kitas Heideblümchen und Abenteuerland) und Yvonne Weinrich (Leiterin DRK Kita Abenteuerland) präsentieren den gruppentierrucksack, Bastelangebote und die Theater-AG.

26 Sprach-Kitas von neun verschiedenen Kita-Trägern haben ihre Erfolgsmodelle im Rahmen des Bundesprogramms „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ bei einem „Markt der Möglichkeiten“ präsentiert. Mit sechs Kitas war das Deutsche Rote Kreuz (DRK) am stärksten vertreten. Eingeladen waren pädagogische Fachkräfte aus Kitas, Grundschulen und Ausbildungsschulen für Erzieher*innen. Elternratsmitglieder, Trägervertreter*innen und Verantwortliche für Kitas in Jugendämtern und Behörden aus Ostwestfalen-Lippe. An Informationsständen konnten sich Besucher*innen über Ideen zur praktischen Durchführung in Kitas informieren und austauschen. Konkret präsentiert wurden Anwendungsbeispiele zur alltagsintegrierten sprachlichen Bildung, zur inklusiven Pädagogik sowie zur Zusammenarbeit mit Familien.

Theater-AGs werden gleich in zwei DRK Kitas angeboten: In der Kita Löwenzahn und in der Kita Heideblümchen kreieren die Kinder Kostüme und Bühnenbild selbst, beschäftigen sich intensiv mit der Geschichte des Stücks und führen dies vor einem größeren Publikum auf. Mit Vorlese-Spiel-und-Bastel-Angeboten für Kinder und Eltern während der Abholzeit und einem „Gruppentierrucksack“ will man in der Kita Abenteuerland alltagsintegrierte Sprachbildung und die Zusammenarbeit mit Eltern intensivieren. „Was das Kind mit dem Gruppenstofftier am Wochenende erlebt, schreiben die Eltern in ein Buch. Das Kind erzählt von den Erlebnissen des Tiers am Montag im Morgenkreis“, erläutert Hedwig Werner, Fachkraft für Sprache, das Konzept.

Mit geschlechterneutralem Spielzeug, Puppen mit dunkler Hautfarbe oder Geschichten ohne klassische Familienkonstellationen hat die Kita Heeper Strolche das Thema Inklusion in den Fokus gerückt. Erwachsene sollen zudem für einen Sprachgebrauch auf Augenhöhe mit ihren Kindern sensibilisiert werden. Das Konzept für ihre rund 1.000 Kinderbücher umfassende Leihbibliothek präsentiert die Kita Weltweit. Die Kinder können sich anhand einfacher Symbole in 12 verschiedenen Kategorien wie „Natur“ „Märchen“ oder „Fremdsprachen“ orientieren. Bücher darf ein Kind pro Gruppe am Wochenende ausleihen und zu Beginn der nächsten Woche davon erzählen. Die Bücher werden dabei eingescannt und automatisch erfasst. „Damit führen wir die Kinder spielerisch an die Abläufe in der Stadtbibliothek heran“, sagt Erzieherin Claudia Wittbrock. Auch die Kita Bullerbü wendet dieses Konzept an.

Für das Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) werden im Zeitraum von 2016 bis 2020 Mittel im Umfang von bis zu einer Milliarde Euro zur Verfügung gestellt. Damit können insgesamt rund 7.000 zusätzliche halbe Fachkraftstellen in Kitas und in der Fachberatung geschaffen werden.

Link: https://sprach-kitas.fruehe-chancen.de

 

 

 

„Die Kinder sind die wahren Helden“

Stocktheater „Das kleine Ich bin ich“: Eine enorme Leistung von German, Mia und Muhammet Jonas, auf die Geschichte zu hören, in ihrer Rolle zu bleiben und sich nicht von den Zuschauern ablenken zu lassen.
Bewegung macht Spaß: Mit ein bisschen Hilfe von Hassan Arslan (oben, von links) und Erzieherin Ece Meyra Caliskan meistern Berkan (unten, von links) und Kerem die Herausforderung.
Nachwuchsarbeit: Ob sich der Mini-Spiderman ein paar Tipps bei seinem großen Idol holt?

Strahlendes Frühlingswetter, ausgelassene Stimmung, der Duft von frischem Popcorn zieht durch den Kita-Garten – keine Frage: In der Kita Heideblümchen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) wird gefeiert! Unter dem Motto „Sei ein Held“ verbrachten Kinder mit ihren Familien und dem Kita-Team einen fröhlichen Samstagnachmittag.

Eröffnet wurde dieser mit einem besonderen Programmpunkt: Kinder der Katzengruppe im Alter von zwei bis vier Jahren führten das Stocktheater „Das kleine Ich bin ich“ nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Mira Lobe auf. Erzählt wird die Geschichte vom kleinen, bunten Ich, das auf der Suche nach seiner Identität viele Tiere um Hilfe bittet. In nur einer Woche studierte Hedwig Werner, Fachkraft für Sprache, das Stück mit den Kindern ein, fertigte mit ihnen das Bühnenbild und die Stockfiguren an. „Eine unglaubliche Leistung, dass die Kinder das geschafft und sich getraut haben, das Stück vor so großem Publikum aufzuführen“, erzählt Werner stolz.

Stolz war auch Kita-Leiter Marcel Specht – und zwar auf den Elternbeirat des Familienzentrums. Dieser hatte mit großem Engagement das Rahmenprogramm des Kita-Festes gestaltet: „Über Monate hinweg wurde geplant, organisiert und rund 900 zum Teil hochwertige Preise für die Tombola gesammelt“. Die Eltern hatten ein reichhaltiges Büffet mit süßen, herzhaften und – wie es sich für eine Kita mit dem Pluspunkt Ernährung gehört – natürlich auch gesunden Leckereien gespendet. Es gab Eis und frische Würstchen vom Grill – kurzum:
Jeder konnte nach Herzenslust schlemmen.

Auch für Spaß an der Bewegung für Klein und Groß war gesorgt: Das Kita-Team betreute verschiedene Spielstationen rund um das Mini-Sportabzeichen der Sportjugend Bielefeld. Hinter klangvollen Namen wie „Bärenstark“, „Wurfwunder“ oder “Wackelweg“ verbargen sich Bewegungsspiele wir Sackhüpfen, Werfen oder Balancieren, die so manche Herausforderung für den ehrgeizigen Nachwuchs
bereithielten. Wem das nicht reichte, der tobte sich auf der Hüpfburg aus.

Passend zum Motto des Festes erschien heldenhafter Besuch.
Marvels Spider-Man und Disney-Eiskönigin Elsa plauderten mit den Kindern und ließen sich bereitwillig fürs Familienfotoalbum ablichten. Es wurde gemunkelt, dass der Elternbeirat an diesem Programmpunkt einen erheblichen Anteil hatte…Am Ende des fröhlichen Nachmittags stand aber für alle fest: „Die wahren Helden sind unsere Kinder“.

Das Kita-Team bedankt sich bei allen, die mit ihrem Engagement, mit geschenkter Zeit und leckerem Essen den Nachmittag zu einem besonders schönen Ereignis haben werden lassen.

 

Wenn der Wolf mal nicht der Bösewicht ist


Tiere haben keinen Kalender und so kann es passieren, dass in der Kita Heideblümchen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) der Bär mit seinem besten Freund Rabe und anderen Tieren Weihnachten im Februar feiert. Im Oktober des Vorjahres hatten die Vorbereitungen der „Theater Expeditionsgruppe“ mit einem Ausflug in den Wald begonnen. Jetzt brachten neun Mädchen und Jungen im Alter von fünf und sechs Jahren die Buchgeschichte „Jakob Bär feiert Weihnachten“ von Ingrid Uebe unter der Leitung von Hedwig Werner, Fachkraft für Sprache, auf die Bühne.

Mehrere Wochen lang befassten sich die Kinder mit der Geschichte, bastelten Tiermasken und einen Tannenbaum, bauten das Haus von Jakob Bär und gestalteten als Bühnenbild einen Wald. „Dabei haben die Kinder nicht nur viel über das Feiern von Festen, sondern besonders über ein freundschaftliches Miteinander gelernt“, erzählt Werner. Denn ausgerechnet der Wolf, den die Tiere aus Angst nicht zum Weihnachtsfest eingeladen haben, wird plötzlich zum Retter in der Not, der als einziger die letzte Strophe von „O du fröhliche“ kennt. Nun merken sie, dass der Wolf nur so böse ist, weil immer alle so gemein zu ihm waren. Alle zusammen feiern sie ein wundervolles, rauschendes Weihnachtsfest.

Das begeisterte Publikum spendete den zurecht stolzen kleinen Schauspielern langanhaltenden Applaus. “Richtig schön war, wie die Kinder sich mutig auf die Bühne gestellt und selbstbewusst ihre Rolle gespielt haben“, freut sich Werner. Theaterspielen sei besonders gut geeignet, um die Sprachentwicklung der Kinder zu fördern: „Wir haben über die Charaktere der Tiere mit ihren Stärken und Schwächen gesprochen, die Kinder den in Reimform verfassten Text mitgelernt und dabei ihren Wortschatz erweitert“. Auch die Eltern wurden in das Projekt miteinbezogen, lasen den Kindern zu Hause aus der Geschichte vor und sprachen mit ihnen darüber.

Zukünftig soll es eine Theater-AG in der Kita geben. Das nächste Projekt ist auch schon in Planung: Beim Sommerfest am 18. Mai wird das Stück „Das kleine Ich bin ich“ nach dem gleichnamigen Kinderbuchklassiker von Mira Lobe aufgeführt.

Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist

Mit dem Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ fördert das Bundesfamilienministerium alltagsintegrierte sprachliche Bildung als festen Bestandteil in der Kindertagesbetreuung. Weitere Schwerpunkte sind inklusive Pädagogik und Zusammenarbeit mit Familien. Die Teams in den Sprach-Kitas werden durch zusätzliche Fachkräfte verstärkt, die sie bei der alltagsintegrierten sprachlichen Bildung unterstützen. Darüber hinaus wird eine zusätzliche externe Fachberatung die Kitas in ihrer Qualitätsentwicklung begleiten.

 

 

 

Wir wünschen allen Kindern und Familien ein glückliches und gesundes Jahr 2019!