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News | Aktuelles 2018

• Bielefeld 17.09.18

   Einen guten Start in unserer DRK Kita

• Bielefeld 12.06.18

   DRK-Kita Heideblümchen feiert Jubiläum

• Bielefeld 07.06.18

   Von Freundschaft und Spaß mit der englischen Sprache

• Bielefeld 02.05.18

   Vorschulkinder übernachten in der Kita

• Bielefeld 21.02.18

   Oster-Zeit ist Bastel-Zeit

• Bielefeld 25.01.18

   Was tun, wenn das Wetter schlapp macht?

Einen guten Start in unserer DRK Kita


Ein neues Kita-Jahr hat begonnen. Die ersten aufregenden Tage sind von der Eingewöhnung der neuen Kinder geprägt. Für viele Kinder war es die erste Trennung von zu Hause. Wir helfen den Kindern dabei, dass sie in unserer Kita „ankommen“ und sich wohlfühlen – jedes in seinem Tempo. Wir verfügen über gut ausgebildete Erzieherinnen und Erzieher mit viel pädagogischer Erfahrung und Empathie. Daher sind wir zuversichtlich, dass die Eingewöhnung mit Unterstützung von Eltern und Familien gut gelingt.

Auch die älteren Kinder mussten sich wieder an den Tagesablauf mit seinen Regeln erinnern. So manches ist über die Ferien in Vergessenheit geraten. Daher ist der Beginn des Kita-Jahres für alle Kinder und Eltern, aber auch für die Mitarbeitenden eine aufregende Zeit.

Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrem Engagement unterstützen – bei Festen und Veranstaltungen, im Elternbeirat und mit Ihren guten Ideen. Wir haben für Ihre Fragen und Anregungen, aber auch für Sorgen, Nöte oder Kritik immer ein offenes Ohr.

Wir wünschen allen Kindern und ihren Familien einen guten Start ins neue Kita-Jahr!

 

DRK-Kita Heideblümchen feiert Jubiläum

Gabriele Lühn (v. l.), Kita-Leiterin der ersten Stunde, feierte mit Kita-Leiter Marcel Specht und seiner Stellvertreterin Barbara Steinbach den 20. Geburtstag der Kita Heideblümchen.
Und schwupp: Daniel Link (v.l.) lässt mit seiner Tochter Mileyna und Erzieherin Aysu Kabasakal beim Mini-Sportabzeichen Gummifrösche fliegen.
Mehr Schaum geht immer: Emily (v. l.), Laura und Hanna blubbern, was das Zeug hält.

Mit einem „Sommerzirkus“ haben die Kinder und Familien der DRK Kita Heideblümchen mit vielen Gästen ihr 20-jähriges Jubiläum gefeiert. Kita-Leiter Marcel Specht dankte den Eltern und seinem Team für das Engagement und die Unterstützung. Mit dabei war auch seine Vorgängerin Gabriele Lühn, die die Einrichtung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) seit ihrer Eröffnung im Jahr 1997 für fast zwei Jahrzehnte geleitet hatte.

Specht erinnerte auch an die Anstrengungen der letzten Monate. Seit einem dreiviertel Jahr steht das Erdgeschoss der Kita aufgrund eines Wasserschadens für den Kita-Betrieb nicht zur Verfügung. Zwei Gruppen wurden vorübergehend im benachbarten interkulturellen Familientreff PIA und in der DRK Kita Abenteuerland an der Altmühlstraße untergebracht. Jetzt stehen aber nur noch Restarbeiten an. „Ich bin zuversichtlich, dass die Sanierungsarbeiten noch vor Beginn des neuen Kita-Jahres im August abgeschlossen sein werden“, sagte der Kita-Leiter.

Seit 2012 ist das Familienzentrum als „Anerkannter Bewegungskindergarten mit dem Pluspunkt Ernährung“ zertifiziert. Das Kita-Team hatte daher für ein buntes Rahmenprogramm mit viel Bewegung gesorgt.  Bei tropischen Temperaturen konnten Kids der Einrichtung mit Unterstützung ihrer Eltern das Mini-Sportabzeichen der Sportjugend absolvieren. Die einzelnen Stationen zum Laufen, Werfen, Springen und Balancieren schulen spielerisch motorische Fähigkeiten wie Ausdauer, Beweglichkeit oder Koordination. Der Elternbeirat und Kooperationspartner bereicherten das Fest mit zusätzlichen Angeboten. Es gab Schaumexperimente, eine Vorleseecke und Kinderschminken.

1997 hatte die Kita zunächst als dreigruppiger Kindergarten den Betrieb aufgenommen. Bereits im August 1998 wurde eine weitere Gruppe eröffnet. Mittlerweile besuchen die Einrichtung, die seit 2009 auch Familienzentrum ist, rund 80 Mädchen und Jungen im Alter von zwei bis sechs Jahren. In der Kita arbeiten insgesamt 18 pädagogische Fachkräfte mit unterschiedlichen Fortbildungsschwerpunkten.

 

Von Freundschaft und Spaß mit der englischen Sprache

Annie und Alex alias Christina und Christoph Fliether erleben auf dem Spielplatz spannende Abenteuer.

Laut und fröhlich geht es immer zu, wenn Annie und Alex zu Besuch sind. Sie sind die Helden der Geschichte, die rund 70 Vorschulkinder aus sieben DRK Kitas seit acht Monaten spielerisch an die englische Sprache heranführen. Als Höhepunkt und Abschluss des diesjährigen Early English-Programms spielen sie das Early-English-Musical. Erzählt wird die spannende Geschichte von Annie und Alex, die mit ihren Freunden bei ihrer Reise durch das Rainbow Land viele Abenteuer erleben.

Mit dabei sind natürlich die bekannten Songs aus dem Early English-Programm. „Ten little fingers“, „English is easy“ oder „Birthday Song“ – Man merkt, dass die DRK Kids nicht nur eine Menge Spaß beim Singen der Lieder haben. Sie können schon erstaunlich viel Englisch sprechen und auch verstehen. Deswegen bauen die Darsteller Christopher und Christina Fliether auch immer wieder englische Worte und Redewendungen in ihr Schauspiel ein, die sie dann sofort übersetzen.

Ein Vorgehen, das auch in den Einrichtungen des DRK Kreisverbandes Bielefeld angewendet wird. „Kinder lernen ganzheitlich und spielerisch“, erklärt Projektleiterin Marita Gelbe-Kruse. „Beim Early English arbeiten wir daher mit Gestik, Mimik, Musik und Bewegung“. Wie gut das funktioniert, kann man erkennen, wenn Alex den Kindern seinen Freund, das Pferd („horse“) vorstellt. Sein Fell ist… „brown!“ (rufen die Kinder), die Mähne „white!“ und die Punkte auf dem Fell „red!“ und „green!“. Alles richtig gemacht und weil es so schön war, singen alle „Beautiful colours“.

Wie im echten Leben gibt es auch bei Annie und Alex Streit, bis Theo aus dem Publikum schließlich vorschlägt: „Wollt ihr nicht Freunde sein? Freunde sind doch immer nett zueinander“. Das können die Schauspieler natürlich nicht unkommentiert lassen. „Wir müssen immer individuell auf die Kinder reagieren“, erzählt Christoph Fliether, „das ist in jeder Vorstellung anders“. Seit 2013 wird das Musical mit ihm als Hauptdarsteller bei den Bielefelder DRK Kitas aufgeführt. Im zweiten Jahr dabei ist seine Frau Christina Fliether: „Wir haben ja unseren Fahrplan im Kopf und wissen daher genau, wo wir hinwollen“.

Das Programm „Early English“ ist ein innovatives Lernkonzept für Kinder im letzten Kindergartenjahr bis zum Ende der 4. Klasse. Es wurde von dem Lehrer und Musiker Paul Lindsay entwickelt. Seit 2009 nehmen Kinder aus Bielefelder DRK Kitas im letzten Kindergartenjahr an dem Programm teil.

 

Vorschulkinder übernachten in der Kita

Voller Vorfreude: Maya (v. l.), Romeo, Wesley, Aaron, Sofie, Acelya, und Lea übernachten im Jugendtreff PIA
Auch Leas Einhorn zählte zu den Übernachtungsgästen.

Zum Abschluss ihrer Kindergartenzeit durften die Mädchen und Jungen der DRK Kita Heideblümchen jetzt etwas, was sie sonst eigentlich nicht machen: Im Kindergarten übernachten. Schon am Morgen wurde heiß diskutiert: Wer übernachtet wo? Wer schläft neben wem? Was darf ich mitbringen? Was wird gemacht? Die Vorschulkinder der Käfer- und der Eulengruppe machten sich am Nachmittag auf in die DRK Kita Abenteuerland an der Altmühlstraße sowie in den benachbarten interkulturellen Jugendtreff PIA. Die anhaltenden Renovierungsarbeiten im Erdgeschoss des Familienzentrums aufgrund eines Wasserschadens hatte es erforderlich gemacht, die Gruppen vorübergehend dort unterzubringen.

Das ließ die beiden Übernachtungspartys zu einem noch größeren Abenteuer für die Kinder werden. Ausgerüstet mit Schlafsack, Matratze, Taschenlampe und Kuscheltier sowie einer großen Portion Vorfreude und Abenteuerlust im Gepäck wurde zuerst der Schlafplatz hergerichtet. Eine Nacht im Kindergarten – welch ein Erlebnis! Wie sehen die vertrauten Räume wohl in der Nacht aus? Einige Kinder waren ganz aufgeregt, weil sie zum ersten Mal außerhalb ihres Elternhauses übernachteten. Für andere dagegen war es einfach mal cool, nicht im eigenen Bett zu schlafen.

Fröhlich wuselten die Mädchen und Jungen über die Flure. Ausgiebig wurde das von den Eltern mitgebrachte leckere Buffet verspeist, gebastelt und gespielt. Als besondere Überraschung unternahmen die Kinder einen Abendspaziergang nach Sennestadt. Mit einem leckeren Eis aus der Eisdiele konnte auch der letzte Hunger gestillt werden. Zurück in der Kita wurde dann ein Schatz im Kita-Garten gehoben. Mit einer Disco ging die Pyjama-Party auf die Zielgerade. Danach hieß es für alle Zähne putzen, Schlafanzüge an und ab in die Betten. Dort wurden so lange Geschichten vorgelesen, bis auch der letzte abenteuerlustige Übernachtungsgast ins Reich der Träume entschlummerte. Nach einer kurzen Nacht konnten die Eltern ihre müden, aber glücklichen Sprösslinge wieder abholen. Schön war’s!

Oster-Zeit ist Bastel-Zeit

Sie benötigen Gipsbinde, Luftballons und Wasser.
Gipsbinde überlappend auf dem Ballon feststreichen.
Luftballon aus der Gips-Eierschale entfernen
Hier einige Dekorations-Ideen

Bald schon steht Ostern vor der Tür. Nicht nur Kindern, sondern auch Erwachsenen bereitet es Freude, wenn farbenfrohe Osterdekoration das Zuhause schöner macht. Diese gemeinsam mit den Kindern zu basteln, macht jede Menge Spaß! Und ganz nebenbei vergeht die Zeit bis zum Fest wie im Flug.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Kindern viel Freude mit dem Bastel-Tipp Ihrer DRK Kitas:

Osternest im Gips-Ei

Sie benötigen

  • Gipsbinde (aus der Apotheke)
  • Kleine Luftballons
  • Dekomaterial wie Ostergras, Moos, Rinde, Eier, Zweige, kleine Blumen, Osterdeko, …
  • Wasser

Vorbereitung

  • Gipsbinde in etwa 4 x 4 cm große Stücke schneiden
  • Wasser in ein Schälchen füllen
  • Dekomaterial bereitlegen

So geht´s

  • Luftballon zur gewünschten Größe aufblasen und verschließen
  • Gipsbindenstücke in Wasser tauchen und überlappend auf der unteren Hälfte des Luftballons verstreichen
  • Etwa drei bis vier Schichten übereinanderkleben
  • Etwa eine Stunde trocknen lassen
  • Luftballon entfernen, bei Bedarf vorher die Luft rauslassen (mit Schere den Knoten aufschneiden)
  • Die so entstandene Gips-Eierschale kann jetzt nach Lust und Laune befüllt und dekoriert werden.

Schon fertig!

 

Was tun, wenn das Wetter schlappmacht?


Ja, es ist Winter, also eigentlich… Wenn man sich umhört, scheint dieser Winter allerdings einen besonderen Namen zu haben: „Mistwetter“. Was tun mit den lieben Kleinen, wenn es kalt ist und der Wind den Regen in Böen über die Straßen peitscht? Wenn es draußen früh dunkel und ungemütlich ist und überhaupt?

Schlechtes Wetter ist kein Grund, den lieben langen Tag oder gar ein ganzes Wochenende in der Wohnung zu verbringen. Wozu gibt es schließlich wetterfeste Kleidung und warme Stiefel? Daher das Wichtigste vorab: Raus mit Ihnen und Ihren Kindern an die frische Luft! Damit tun Sie sich selbst, besonders aber Ihren Sprösslingen richtig Gutes. Draußen spielen bei Wind und Wetter stärkt den Körper Ihres Kindes. Erkältungen drohen eher dann, wenn sich ihr Kind hauptsächlich drinnen aufhält und nicht abgehärtet ist. Von der Bewegung profitieren Knochen, Muskeln, das Gehirn, der Gleichgewichtssinn und die Durchblutung. Das gemeinsame Spiel im Freien macht Spaß und fördert das Miteinander. Und wie schön, wenn der Nachwuchs abends ausgeglichen, zufrieden und ausgepowert ins Bett fällt!

Ihnen fehlen die Ideen und der Spielplatz um die Ecke ist längst schon ein alter Hut? Ein Grund mehr, einmal den Park zu besuchen. Erklären Sie Ihrem Kind, wie sich die Natur im Laufe des Jahres verändert und warum der kleine See um die Ecke jetzt zufriert. Suchen Sie gemeinsam Stöcke, Steine, Regenwürmer und Schnecken im Wald. Denken Sie sich lustige Namen für Pfützen aus, bevor Sie mit Anlauf hineinhüpfen. Fangen und trinken Sie Regentropfen oder erfinden Sie Regenlieder. Gemähte Felder und Wiesen bieten jetzt viel Platz zum Toben oder zum Drachensteigen. Im Tierpark Olderdissen kann man auch im Winter viele Tiere bestaunen. Anschließend gibt es nichts Schöneres, als mit Mama und Papa nach einem Spaziergang oder Toben im Freien auf der Couch bei warmen Tee oder Kakao zu kuscheln und das Lieblingsbuch zu lesen.

Was aber tun, wenn es draußen stürmt, regnet oder schneit und die Welt mal wieder untergeht? Ein Klassiker: Mit Decken und Kissen, mit Tischen, Stühlen und Kommoden ein dunkles, geheimnisvolles Versteck bauen. Oder einen großen Karton nehmen, anmalen und anschließend ein gemeinsames Picknick im neuen Haus veranstalten. Die Sonne will sich nicht zeigen? Malen Sie sie doch mit Fingerfarben an die Fenster! Die meisten Kinder backen auch für ihr Leben gern – nicht zuletzt deshalb, weil man die Reste vom leckeren Teig am Rührlöffel und in der Schüssel anschließend immer abschlecken darf. Soll es etwas ruhiger zugehen, bieten sich Brettspiele an. Schlechtes Wetter ist auch ideal, um mal wieder eine Geschichte vorzulesen oder sich sogar selbst eine auszudenken. Malen, Basteln, mit dem Lieblingsspielzeug spielen – oft finden Kinder auch selbst eine Beschäftigung.

Fällt Ihnen und Ihrem Nachwuchs die Decke auf den Kopf? Bielefeld hat vieles zu bieten, das nicht immer teuer ist: Besuchen Sie die Sparrenburg, das Naturkundemuseum, die Kunsthalle, das Puppentheater oder das Bauernhausmuseum. Auf den Internet-Seiten finden sich häufig spezielle Angebote für Kinder und Eltern. Wer es sportlich mag, kann sich auf der Oetker-Eisbahn, im Schwimmbad, beim Bowlen oder auf verschiedenen Indoor-Spielplätzen austoben. Sie werden sehen, der Winter ist gar nicht lang genug, um alles auszuprobieren. Aber der nächste kommt bestimmt!