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News | Aktuelles 2016

In der DRK Kita Heideblümchen darf der Kinderrat mitbestimmen

Bestimmen in Heideblümchen mit: Niklas (vorne, von links), Jano, Minel, Sophie, Acelya (hinten, von links), Mailin und Mei-Ling.

Meloneneis am Freitag, neues Spielzeug für den Kita-Garten und ein regelmäßiger Kuscheltiertag: Wenn sich Niklas, Jano, Minel, Sophie, Acelya, Mailin und Mei-Ling treffen, wird nicht nur gespielt, sondern beraten und Entschlüsse gefasst. Die vier- bis sechsjährigen Kinder sind Mitglieder des zweiten Kinderrats der DRK Kita Heideblümchen.

Seit gut einem halben Jahr ist der neue Kinderrat im Amt. Im Mai stellten sich 12 Kandidaten aus der Eulen-, der Käfer- und erstmals auch der Katzen-Gruppe zur Wahl. Gewählt wurde geheim: Jedes Kind durfte drei bunte Muggelsteine auf die Wahlboxen der Kandidaten verteilen, anschließend wurden die Stimmen ausgezählt. Seitdem trifft sich das neu gewählte Gremium einmal in der Woche. Dabei konnten die sieben Mitglieder zunächst auf die Einarbeitung der „alten Hasen“ zählen. „Wir haben einige Male gemeinsam mit den Kindern des ersten Kinderrates getagt“, erzählt Projektleiterin Jennifer Busche. So habe es einen fließenden Übergang gegeben. „Unsere Profis haben die Neulinge gut in ihre Aufgaben eingeführt, zum Beispiel wie man im Waschraum Papier nachfüllt“.

Zu den ersten Aufgaben der Mini-Politiker gehörte es, die Vertreter der Erwachsenen für jede Gruppe zu wählen: Seitdem werden sie von Jennifer Busche, Verena Matte und Silke Mechsner begleitet. Wöchentlich, vor- und nachmittags im Wechsel, haben die Kinder bestimmt. Immer dabei übrigens auch die Handpuppe „Wuppi“ vom Planeten Demokratis, die den Kindern in der Kita erklärt hat, was es mit der Demokratie auf sich hat und wie diese funktioniert. Mitglied im Kinderrat der Kita zu sein, bedeutet nämlich nicht, alles allein bestimmen zu dürfen. „Die meisten Themen entwickeln sich aus dem Kita-Alltag heraus und werden von den Kindern in den Wunschboxen gesammelt“, sagt Busche. Während der Sitzungen werden die Boxen geöffnet und über die Anliegen gesprochen, die als Bild oder Brief eingeworfen wurden. Über die Beschlüsse berichten die Kinderrats-Mitglieder dann in ihren Gruppen.

„Einem Kind fiel auf, dass die Vögel in den Futterstationen schon lange nicht mehr gefüttert wurden“, erzählt Busche. Da kein Kind wusste, wann Futterzeit ist, hat der Kinderrat auf Vorschlag der Erzieherinnen beim Naturschutzbund angerufen, um diese zu erfragen. Mit einem selbst gestalteten Plakat werben die Kinder seitdem um Vogelfutterspenden in der Kita. „Demokratie ist ja kein Wünsch-Dir-was, sondern bedeutet auch Verantwortung“, sagt Busche, die stolz auf den Lernprozess ihrer Schützlinge ist. Diese stellen sich immer häufiger auch schwierigen Aufgaben. Kinder, die den Bauteppich nicht aufräumen, bekommen in Heideblümchen jetzt vorübergehendes Bauteppich-Verbot. „Schließlich soll sich keiner verletzen und kein Spielzeug kaputt gehen“, erläutert Busche. Na dann, lieber Kinderrat, weiterhin toi, toi, toi!

DRK trauert um Paul Lindsay

Immer mittendrin: Bei seinen Kinderkonzerten begeisterte Paul Lindsay temperamentvoll und mit immer neuen Liedern kleine und große Early-English-Fans.

Der Kreisverband Bielefeld des Deutschen Roten Kreuz (DRK) trauert um Paul Lindsay. Der aus Belfast stammende Liedermacher, Komponist, Sänger, Musik- und Englischlehrer ist im Alter von 63 Jahren nach schwerer Krankheit gestorben. „Wir trauern um einen großartigen und charismatischen Menschen, der es wie kein zweiter verstanden hat, Klein und Groß für die englische Sprache zu begeistern. Unser Mitgefühl gilt seiner Frau und seiner Familie“, sagt DRK Kreisgeschäftsführer Ralf Großegödinghaus.

Lindsay entwickelte das Early English Programm, an dem seit 2009  rund 450 Kinder aus allen Bielefelder DRK Kitas teilnehmen. Bundesweit sind es mehr als 5.000 Kinder im letzten Kindergartenjahr, die spielerisch und mit viel Spaß Lieder und erste Redewendungen in englischer Sprache lernen. „English is easy, English is fun“ – der Musiker lebte diesen Leitsatz, dem er auch eines seiner ersten Lieder widmete. Jährlich traf er sich mit den Verantwortlichen in den Kitas – stets dabei seine Gitarre. Bei diesen sogenannten „Brush ups“ griff der Ire neue Ideen, Spiele und Lieder der Erzieherinnen und Erzieher auf und entwickelte diese gemeinsam weiter. „Manchmal haben wir sogar neue Lieder getextet und komponiert“, erzählt Projektleiterin Marita Gelbe-Kruse. „Die Begegnungen mit Paul waren immer inspirierend, einfach großartig“.

Seit 2013 besuchen die angehenden Schulkinder aller DRK Kitas als Höhepunkt und Abschluss des Early English Kurses das Annie und Alex-Musical.  Erzählt wird dabei die spannende Geschichte von Annie und Alex, die bei ihrer Reise durch das Rainbow Land viele Abenteuer erleben und stets die für die Kinder längst vertrauten Lieder im Gepäck haben. In den Jahren 2014 und 2015 gab Lindsay erstmals Kinderkonzerte vor allen kleinen Teilnehmern des Early English Programms. Zuletzt stellte er dort seine neueren, rockigen Lieder vor „weil die Eltern immer dabei sind, wenn die Kinder zu Hause Early English Songs hören“, erzählte Lindsay. In sein letztes Album ließ der sympathische Musiker auch musikalische Elemente der Beatles, von Led Zeppelin oder Elvis Presley einfließen.

Lindsay hinterlässt als Mensch eine große Lücke. Gelbe-Kruses letzter Wunsch gilt aber besonders dem leidenschaftlichen Musiker: „Vielleicht sitzt Paul ja jetzt gerade zwischen David Bowie und Leonard Cohen und genießt einfach die gute Musik“.

Marcel Specht ist neuer Leiter der DRK Kita Heideblümchen


Marcel Specht ist neuer Leiter der Kita Heideblümchen des Deutschen Roten Kreuz (DRK). Bis zur Übernahme der Leitung im Ginsterweg war er in der DRK Kita Mehlhausen zuständig für Projekte und zuletzt als Integrationsfachkraft beschäftigt. "Organisatorisches liegt mir und macht mir Spaß", sagt er über die Beweggründe, sich auf die frei werdende Stelle zu bewerben. Auch wissend, dass er damit in große Fußstapfen der in den Ruhestand gegangenen Gabriele Lühn tritt.

Sie war immerhin fast 20 Jahre Leiterin des Familienzentrums. Ob es bei dem 28-Jährigen genauso lange sein wird, ist noch nicht sicher. Sicher ist aber, "dass ich gerne mit Kindern arbeite und mich daher sehr bewusst für den Elementarbereich entschieden habe". Und dass er sich auch bei einem Vollzeitjob noch in punkto Weiterbildung engagieren kann, ebenso. Berufsbegleitend studierte er Kindheitspädagogik an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen in Köln, bevor er zum 1. November die Leitung der DRK Heideblümchen übernahm. Zuvor hatte der gebürtige Herforder nach dem Fachabitur eine Ausbildung zum Erzieher absolviert und berufliche Erfahrungen in verschiedenen Einrichtungen gesammelt.

In den Bewegungskindergarten mit dem Pluspunkt Ernährung kommt er zwar mit vielen neuen Ideen, wichtig ist ihm aber, "das gemeinsam mit Kollegen, Eltern und Kindern zu erarbeiten". Besonders am Herzen liegt dem werdenden Familienvater die Väterarbeit. Er möchte kontinuierlich Angebote entwickeln, die das Lebensumfeld des Familienzentrums, das rund 80 Kinder besuchen, noch mehr als bisher in die tägliche Arbeit einbezieht. Für den Hobbyhandwerker, der in seiner Freizeit an seinem eigenen Haus baut, soll zukünftig Experimentieren und Forschen noch stärker in den Kita-Alltag eingebunden werden.

Kollegen schätzen an Specht, dass er offen auf Menschen zugeht. Dabei zeichnen ihn seine Verlässlichkeit, Zielstrebigkeit und positive Lebenseinstellung aus. Eigenschaften, die ihm im oft turbulenten Kita-Alltag helfen, sein rund 20-köpfiges Team zu führen.

Der neue Kita-Leiter freut sich bereits auf die Zusammenarbeit mit den langjährigen Mitarbeiterinnen der Einrichtung, zu denen auch die alte und neue stellvertretende Leiterin Barbara Steinbach gehört: „Ich habe da eine starke Frau an meiner Seite“, sagt Specht. „Für die Eltern bedeutet dies zudem Kontinuität und vertraute Ansprechpartner“.

 

Kita-Leiterin Gabriele Lühn in den Ruhestand verabschiedet

DRK Kreisgeschäftsführer Ralf Großegödinghaus (vorne links) blickt auf fast 20 Jahre Gabriele Lühn als Kita-Leiterin in der DRK Kita Heideblümchen zurück. Im Hintergrund das neue Leitungsteam Marcel Specht (von links) und Barbara Steinbach.
Alte und neue Wegge-fährten verabschieden Gabriele Lühn: Petra Schlegel (von links), Erika Findhof, Marcel Specht, Gabriele Lühn, Ralf Großegödinghaus und Barbara Steinbach.

„Wir sagen dir ‚Auf wiedersehn‘ und lassen dich nur ungern geh‘n“, singt ein vielstimmiger Kinderchor nach der Melodie von „Wie schön, dass du geboren bist“. Julinda (6) strahlt: „Gabriele, du hast Geburtstag!“. Gabriele Lühn lächelt. Wenn man sich umschaut, sieht wirklich alles nach einer schönen Geburtstagsparty aus: Im Bewegungsraum der DRK Kita Heideblümchen haben sich zahlreiche Gäste versammelt, es gibt Geschenke, Lieder, Leckereien und wertschätzende Reden. Kita-Leiterin Gabriele Lühn wurde jetzt von Kindern, Eltern und Kollegen in den Ruhestand verabschiedet. Auch Nachbarn, Ehemalige und Weggefährten kamen, um der Leiterin zu danken und noch einmal gemeinsam zu feiern.

Lühn leitete die Kita von Beginn an vor fast genau 19 Jahren. „Mich hat an Heideblümchen die idyllische Landschaft fasziniert, wo die Kinder auf der Straße spielten“, erinnert sie sich. 45 Kinder waren damals angemeldet – heute sind es 81. Das Familienzentrum trägt eindeutig die Handschrift der Kita-Leiterin. Kreisgeschäftsführer Ralf Großegödinghaus hob besonders ihre Verdienste um die Anerkennung als Bewegungskita mit dem Pluspunkt Ernährung und die Kooperation mit dem Karateclub Sennestadt hervor.

Die Abschiedsworte der Gäste, die zu der kleinen Feierstunde eingeladen worden waren, machten deutlich, wie sehr Gabriele Lühn von allen geschätzt wird. Man habe jemanden mit Erfahrung in der Zusammenführung verschiedener Kulturen gesucht und gefunden. Große Offenheit, Demut und Bescheidenheit seien Eigenschaften gewesen, die die Kita-Leiterin auszeichnen. „Für mich war es immer selbstverständlich, das zu tun“, sagt Lühn – wie sollte es anders sein – bescheiden.

Nach einem Auftritt des Kita-Chores unter der Leitung von Singpatinnen der Bielefelder Bürgerstiftung waren die Profis an der Reihe: Ingrid Stein (Mezzo-Sopran) und Peter Kudrup von Behren (Bass-Bariton) erfreuten die Gäste mit bekannten Schlager- und Operettenmelodien der 30er bis 60er Jahre. Zwischenzeitlich wurde die scheidende Kita-Leiterin mit Geschenken bedacht.

Die Kollegen überreichten einen Ordner mit ihren  persönlichen Wünschen  und denen vieler Eltern und Menschen, die sich mit ihr verbunden fühlen. Der Elternbeirat überreichte eine  von Eltern bemalte und  handsignierte Gartenbank. Die Rührung stand der 63-Jährigen ins Gesicht geschrieben: „Ich freue mich wahnsinnig über diese großartige Feierstunde“, sagte sie bewegt. Für den nun beginnenden Ruhestand hofft die ausgebildete Tanzpädagogin auf mehr Zeit für sich und ihre Hobbies Singen und Tanzen. Wir wünschen es ihr von Herzen.

 

Ein Hut, ein Stock, ein Regenschirm - Kita Heideblümchen Kinder machen sich auf den langen Weg nach Bielefeld

Sophie, Mailin, Theo, Niklas, Stella, von hinten Cüneyt, Finn. Hinten, von links nach rechts: Marlies Daudel, Randi Bürgel, Renate Eckert, Sylvia Schäffer, Federica Cramer

Eine fröhliche Schar von Kindern mit ihren Begleiterinnen macht sich auf den langen Weg nach Bielefeld. Zuerst mit dem Bus bis zur Endstation Senne, dann mit der Linie 1 ins Herz der Stadt.

Bielefeld erwacht gerade zum Leben, es werden Geschäfte aufgeschlossen und Waren nach draußen gestellt. Man spürt, es liegt was in der Luft, an diesem herrlichen Sommermorgen mit wolkenlosem Himmel. Schon trifft die kleine Gruppe am Leineweber Brunnen ein, Startpunkt für das „Singfest in Bewegung“, zu dem die Kinder der DRK Kita und Familienzentrum Heideblümchen und ihre Singpatinnen, Renate Eckert, Marlies Daudel und Randi Bürgel, vom Verein Klang!Festival unter Vorsitz der Musikpädagogin Nike Schmitka, eingeladen worden sind. Die Erzieherinnen Barbara Steinbach und Sylvia Schäffer begleiten sie selbstverständlich als Bezugspersonen.

Dann geht es auch schon los, Federica Cramer, Studierende in Bielefeld, erwartet die Kinder mit roten Luftballons als Erkennungszeichen. Sie holt die Gruppe ab und führt sie zu, Annadora Reimer, die die Chorschule in Brackwede leitet und am heutigen Tag die kleinen Sängerinnen und Sänger motiviert. Ein Musikant bringt die Saiten seiner Gitarre in Schwung und lässt die ersten Klänge von „Wir wollen alle singen“ ertönen. Um die Bewohner der Bielefelder Innenstadt aufzuwecken, geht es gleich weiter mit „Bruder Jakob“.

„Ein Hut, ein Stock, ein Regenschirm“ erklingt und es geht vorwärts in einem Bogen um die Altstädter Nicolai Kirche, über den Alten Markt, bis zurück in die Kirche hinein, wo schon viele Singgruppen im Altarraum versammelt sind. Unter der Leitung von Nike Schmitka ertönt ein Chor aus vielen Stimmen, man hört sofort, dass die Singpatinnen mit ihren Kindern fleißig geübt haben. Viel zu schnell vergeht die Zeit und alle sind sich einig, im nächsten Jahr wieder dabei zu sein.

Jetzt gilt es nur noch, den Rückweg zu bewältigen. Glückselig kommt die kleine Truppe dann auch irgendwann wieder in Heideblümchen an.

Wir verabschieden unsere zukünftigen Schulkinder

Barbara Steinbach (DRK, unten von links) Taylan, Yasin, Mourice, Comert, Theo, Jonas (oben von links), Emily, Julina, Luna, Niklas und Verena Matte (DRK). Es fehlen Elias, Hala, Milan, Selin und Tina

Nur noch wenige Wochen, dann ist es soweit: Wir verabschieden 15 Kinder, die nach schönen Jahren in der DRK Kita Heideblümchen nach den Sommerferien die Grundschule besuchen werden.

Die Kinder haben sich besonders im letzten Kindergartenjahr in der Vorschulkindergruppe auf einen guten Start ins Schulabenteuer vorbereitet. Sie sind alle ganz stolz, endlich Schulkinder sein zu dürfen! Trotzdem fällt uns der Abschied schwer. Daher freuen wir uns auf den einen oder anderen Besuch in der Kita, um zu erfahren, wie es ihnen ergangen ist.

Wir hoffen, dass sie und ihre Eltern sich immer gerne an die Zeit in der DRK Kita Heideblümchen zurückerinnern werden. Danke für viele schöne, gemeinsame Erlebnisse!

Den Frühling aus der Reserve gelockt

Kita-Chor: Theo, Niklas, Selin, Tianna, Julinda, Ben, Mei-Ling, Finn, Aleyna und Acelya locken musikalisch den Frühling.
Schnupperstunde: Bernd Steltzner zeigt den interessierten Zuschauern mit Emma den festen Stand beim Karate.
Schatzsucher: Jonas (vorne, von links) und Comert suchen bunte Glassteine in der ebenso bunten Kügelchenknete.

„Singt ein Vogel im Märzenwald …” schallte es in den tiefblauen Frühlingshimmel. Die Kinder des Kita-Chores unter der Leitung der Singpatinnen Renate Eckert und Gisela Gläser von der Bielefelder Bürgerstiftung sangen aus Leibeskräften, um die Gäste des Frühlingsfestes der DRK-Kita Heideblümchen musikalisch zu begrüßen. Kita-Leiterin Gabriele Lühn hatte nicht zu viel versprochen: „Wir haben immer gutes Wetter“, hatte sie angekündigt. Fast schon traditionell konnten somit alle Aktivitäten wie geplant draußen stattfinden – an einem der ersten Frühlingstage des Jahres.

Nach dem Auftritt des Chores führten die sichtlich aufgeregten Kinder der Katzengruppe „die Vogelhochzeit“ auf. Nach einem herzlichen Applaus für ihre Darbietung konnte das Fest endlich beginnen. Während sich die einen gleich ins Vergnügen stürzten, plauderten die anderen bei mitgebrachten Muffins, Obstsnacks und Getränken entspannt im Kita-Garten.

Viele Eltern und Kinder nutzten die Gelegenheit zu einer Karateschnupperstunde mit Bernd Stelzner. Der 1. Vorsitzende des Karateclubs Sennestadt, mit dem das Familienzentrum seit 2011 kooperiert, zeigte anhand praktischer Übungen, dass die Selbstverteidigungsportart viel mit „körperlicher, aber auch geistiger Bewegung“ zu tun hat. Aber auch ein Blick auf die anderen Attraktionen lohnte: Während es in der Hüpfburg erwartungsgemäß hoch her ging, pulten Kinderhände glitzernde Glassteine aus grellbunter Kügelchenknete. Im Tausch gegen die Glitzersteine wurden die Schatzsucher mit kleinen Überraschungen aus der Fühlkiste belohnt.

Besonders in Sachen Bewegung wurde einiges geboten: Eierlaufen, Weitsprung oder der Fahrzeugparcours – kleine Sportler kamen auf ihre Kosten. Mit Strohhalmen und einer ordentlichen Portion eigener Puste legten sich die Kinder ehrgeizig ins Zeug, um Seifenlauge in einen großen Schaumberg zu verwandeln. Wer es etwas ruhiger wollte, verzierte kleine Töpfe und bepflanzte sie anschließend mit Grassamen, nahm eine Auszeit beim Malangebot oder ließ sich beim Kinderschminken den Frühling ins Gesicht malen.

Gabriele Lühn formulierte hochzufrieden das Fazit der Veranstalter: “Tolle Stimmung, ein Riesenspaß für alle“. Unser Dank gilt allen kleinen und großen Helfern sowie den Kooperationspartnern, die mit ihrem Engagement (und den leckeren Muffins!) das Fest in dieser Form erst möglich gemacht haben. Ein besonderes Lob geht an das Heideblümchen-Team, das in liebevoller Kleinarbeit einen bunten Nachmittag organisiert hat, der allen Besuchern und Mitwirkenden sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.