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News | Aktuelles 2015

Demokratie von klein auf - in der DRK Kita Heideblümchen entscheidet der Kinderrat

Dürfen in der Kita Heideblümchen jetzt mitbestimmen: Kita-Leiterin Gabriele Lühn (hinten links) stellt die neu gewählten Mitglieder der Kinderrats Elias (vorne, von links), Julian, Niklas, Emily, Sophie, Chayenne, Ramona Graute (hinten, Mitte) und Jennifer Busche vor.

Elias, Julina, Chayenne, Sophie, Niklas und Emily starten ihre politische Karriere früh. Sie wurden als erste Mitglieder in den neu gegründeten „Kinderrat“ der DRK Kita Heideblümchen gewählt. Mit Handzeichen oder bunten „Muggelsteinen“ stimmen sie über Essenswünsche und Fensterdekoration ab oder beraten darüber, ob für den Garten ein Vogelhäuschen angeschafft werden kann.

Dass sie Rechte haben und welche das sind, haben die drei- bis sechsjährigen Kinder der Einrichtung im Rahmen eines mehrmonatigen Projektes gelernt. Sie bestimmen beispielsweise, ob und was sie essen und trinken möchten. Sie sagen, ob und wann sie mittags schlafen oder wer sie wickelt. „Vieles würde jede andere Kita wohl auch unterschreiben“, sagt Kitaleiterin Gabriele Lühn. „Entscheidend ist, dass die Rechte für alle verbindlich festgeschrieben sind“. Deswegen haben die Kinder sie auf Plakate gemalt und für alle sichtbar in den Flur gehängt.

Hat ein Kind ein eigenes Anliegen, wirft es einen Zettel in die Besprechungsbox. Die Erzieherinnen helfen dabei, alles aufzuschreiben. „Zumeist entstehen die Ideen aus dem Alltag heraus“, erzählt Projektleiterin Jennifer Busche. Ein Kind möchte mehr Buden bauen, ein anderes einen Spielzeugtag einführen. Wichtig sei die Entscheidung des Teams gewesen, in welchem Rahmen die Kinder mitentscheiden dürfen. "Partizipation erfordert Strukturen", betont Busche.

Der Wahltag war ein Riesenereignis für die Kinder. Zur Wahl stellen konnten sich die Kinder, die 2016 oder 2017 eingeschult werden. Sie hatten sich zuvor auf Wahlplakaten vorgestellt, sozusagen Wahlkampf in eigener Sache betrieben. Gewählt wurde anonym, jedes Kind hatte drei Abstimmungssteine, die es auf die mit den Fotos der Kandidaten versehene Boxen verteilen konnte. „Natürlich gab es auch ein paar Tränen, wenn ein Kind nicht gewählt wurde“, erinnert sich Busche. „Zu lernen, das auszuhalten, hat ganz viel mit Demokratie zu tun“.

Die Fähigkeit, konstruktiv miteinander zu reden, wird von den 5- bis 6-jährigen Mitgliedern des Kinderrats jetzt erprobt und geübt.  „Beteiligung ist für die Kinder eine ernsthafte und wichtige Angelegenheit, aber auch anstrengend“, erzählt Busche. Es sei nicht so einfach, unterschiedliche Interessen unter einen Hut zu bringen. „Als Kind vor Erwachsenen zu reden und die Wünsche anderer zu formulieren will gelernt sein“. Da gilt es, eine gewisse Disziplin beim Zuhören und eine Gesprächskultur zu entwickeln. „Wir wissen, dass dies erst der Anfang ist“, sagt Gabriele Lühn. Die Kinder lernten schnell, dass ihre Meinung gefragt sei und zu gemeinsamen Entscheidungen führe. „Demokratie verstehen wir als Prozess. Ziel ist es, sie als gelebte Kultur in der Kita zu integrieren“.

„Stärker fürs Leben machen“ - Vorschulkinder starten mit Karatetraining

Schult Koordination und Konzentration: Beginnend mit Trainerin Anne-Kathrin Gehring (v. l.) geben Elias, Theo, Mourice, Emily, Selin, Luna und Tina einen Ball mit den Füßen weiter.
„Ichi – ni – san – shi – go!“: Zählen auf Japanisch zu verschiedenen Übungen ist für Emily (v. l.) und Selin ganz selbstverständlich.

Gespannt sitzen die vier Mädchen und drei Jungen im Dojo des Karateclubs Sennestadt. Die weißen Gürtel, die sie als Karate-Anfänger kennzeichnen, haben sie locker über den Karateanzügen verknotet. Trainerin Anne-Kathrin Gehring bittet die Kinder aufzustehen. Mit der Ansage „Yoi!“ bringt sie anfängliches Gekicher zum Schweigen. „Das bedeutet ‚Achtung‘, ‚aufpassen‘ oder ‚leise‘“, erklärt die 30-jährige Übungsleiterin den Kindern. Danach begrüßen sich Schüler und Trainerin traditionell japanisch: Mit einer Verbeugung.

Seit 2011 besteht die Kooperation des Familienzentrums DRK Kita Heideblümchen mit dem Karateclub Sennestadt.  Die 5-jährigen „Karate Kids“ erhalten im Rahmen der Vorschulerziehung einmal in der Woche für eine Stunde professionelles Karatetraining. Trainiert wird in Kleingruppen mit fünf bis sieben Kindern. Verschiedene Übungen, bestehend aus Schlag-, Tritt,- Block- und Fußbewegungen, mal an Bällen oder an Schlagpolstern, wecken den Ehrgeiz und fordern den vollen Einsatz der Mädchen und Jungen. Diese Aufgaben sollen vor allem Koordination, Beweglichkeit, Kraft und Ausdauer schulen. Und ganz nebenbei lernen die Kinder mit großem Eifer Zählen auf Japanisch.

Bewegungs-, Konzentrations- und Koordinationsspiele sorgen immer wieder für Abwechslung bei den Kids. Noch lässt die Konzentration häufig nach. „Aber das wird im Laufe des Jahres immer besser“, weiß Erzieherin Barbara Steinbach aus Erfahrung. Das Training sei eine gute Grundlage für alles andere. Denn vor allem lernen die Kinder Respekt voreinander sowie Teamfähigkeit und Hilfsbereitschaft. Je früher Kinder diese Werte als Basis ihres Sozialverhaltens erlernten, desto besser, so Steinbach. „Wir möchten die Kinder stärker fürs Leben machen“.

Waldemar Jürgensmann, zweiter Vorsitzender des Karateclubs, erklärt: „Es geht in den Kursen nicht darum, Selbstverteidigung zu erlernen“. Vielmehr sei wichtig, dass die Karate-Kids ihre Koordinations- und Konzentrationsfähigkeit schulten und durch ein systematisches Bewegungstraining ihre Fitness verbesserten. 

Untersuchungen in Sennestadt hätten bei Kindern Defizite in diesen Bereichen gezeigt. „Dem wollen wir aktiv entgegenwirken“.

Die Kooperation ist Bestandteil der Auszeichnung „Anerkannter Bewegungskindergarten“, die der Kita 2011 verliehen wurde. Das Training ist für die Kinder kostenfrei. Auch der Karateclub profitiert von der Zusammenarbeit: Der Landessportbund NRW zeichnete ihn als „kinderfreundlicher Sportverein“ aus.

Bau der neuen DRK Kita Bullerbü in Sennestadt hat begonnen


Wir freuen uns auf eine weitere DRK Kita in Sennestadt. Der Träger der Kita wird die DRK Soziale Dienste OWL gGmbH sein.

Der Spatenstich zum Bau der DRK Kindertagesstätte Bullerbü erfolgte am Montag, 07.09.2015. Im Mai 2016 wird die DRK Kita Bullerbü als „Gesundheitskita für Kinder und Familien“ in Bielefeld im Stadtteil Sennestadt eröffnen. Sie liegt dort am Grünzug des Bullerbachtals in unmittelbarer Nähe zur Quelle. Die Kita ist Teil eines Wohnquartiers, das in der kommenden Zeit ebenfalls neu errichtet werden soll. Wenn der Bau wie geplant verläuft werden wir ab Mai 2016 neue Plätze für 74 Kinder im Alter von 0,4 bis 6 Jahren anbieten.

Weitere Informationen erhalten Sie hier

Freundschaft, Lieder und Abenteuer - Annie- und Alex-Musical zu Gast beim DRK

Begeistert: Rund 80 Vorschulkinder aus Bielefelder DRK Kitas verfolgten die spannenden Abenteuer von Annie und Alex.
Mitreißend: Christoph Fliether und Sabine Sturm spielten mit vollem Körpereinsatz.
Ganz nah dran: Stolz präsentieren sich die Absolventen des diesjährigen Early English Programms mit den Schauspielern.

Aufgeregt sitzen rund 80 Vorschulkinder – erstmalig aus allen Bielefelder DRK Kitas - mit ihren Familien in der Aula der Luisenschule II. Zum Abschluss des diesjährigen Early English-Programms haben sich Annie und Alex angekündigt. So heißen die Helden der Geschichte, die die Kinder in den vergangenen acht Monaten spielerisch an die englische Sprache herangeführt haben. „English is easy“ tönt es spontan aus den Reihen der Kinder. Jubel brandet auf, als Projektleiterin Marita Gelbe-Kruse die Hauptdarsteller endlich ankündigt.

„Hallo Spielplatz“, ruft Annie. Auf ihrem Lieblingsspielplatz backt sie einen Kuchen für Daisy doll und teddy bear. Alex, gerade aus der Stadt aufs Land gezogen, kann sich mit der neuen Umgebung noch nicht so recht anfreunden. Und zunächst läuft das Kennenlernen der beiden nicht so rund. Dabei kokettiert die Inszenierung liebevoll mit Mädchen- und Jungen-Klischees. „Der Spielplatz gehört mir“, „Mein Koffer ist schöner“, „Dafür ist meine Kiste größer“ – während Annie und Alex spielerisch streiten, merken sie schnell, dass sie Freunde sein wollen. Ein aufregender Tag auf dem Spielplatz beginnt, an dem die beiden Kinder spannende Abenteuer erleben. Mit dabei sind natürlich die bekannten Songs aus dem Early English-Programm. „Ten little fingers“, „English is easy“ und „Beautiful colours“. Die kleinen Zuschauer singen alle Lieder begeistert mit.

Viel zu schnell geht ein schöner Nachmittag zu Ende. Und als sich die Bühnenfiguren Annie und Alex für den nächsten Tag verabreden, stimmt ein feines Kinderstimmchen im Publikum „Goodbye, see you later“ an. Das ist der Augenblick, in dem Alex alias Christoph Fliether aus seiner Rolle fällt: „You´re so sweet“ entschlüpft es ihm. Später verrät er: „Man muss Antennen für das Publikum entwickeln“. Solche Situationen müssten er und seine Schauspielkollegin Sabine Sturm einfach honorieren. „Manchmal braucht das Publikum mehr, manchmal weniger“, sagt Sturm.

Aber heute bei dieser tollen Stimmung sei es ganz leicht gewesen, sind sich beide einig und lächeln.

Das Programm „Early English“ ist ein innovatives Lernkonzept für Kinder im letzten Kindergartenjahr bis zum Ende der 4. Klasse. Es wurde von dem Lehrer und Musiker Paul Lindsay entwickelt. Kinder aus Bielefelder DRK Kitas nehmen im letzten Kindergartenjahr an dem Programm teil.

DRK Kita Heideblümchen eröffnet Anbau - Mehr Platz für U 3-Kinder

Das Band ist durchschnitten: DRK Kreisgeschäftsführer Ralf Großegödinghaus und Kita-Leiterin Gabriele Lühn (Mitte, von links) eröffnen das neu gestaltete Außengelände.
Gehisst: Jetzt weht die DRK-Fahne über der „Burg“ im neuen Außenbereich.
Unter der Leitung von Singpatinnen der Bielefelder Bürgerstiftung begrüßen Kinder des Kita-Chores musikalisch die Gäste.

Mehr Platz für Kita-Kinder in Sennestadt: Im Juli vergangenen Jahres starteten die Bauarbeiten – nun können sich Kinder und Erzieherinnen der DRK Kita Heideblümchen über neue Räumlichkeiten freuen. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) weihte jetzt mit einem bunten Rahmenprogramm für Kinder und Eltern den Erweiterungsbau offiziell ein. Zahlreiche Mitglieder der Bezirksvertretung, Handwerker, Nachbarn und Eltern waren der Einladung gefolgt.

Der in moderner Holzrahmenbauweise erstellte Neubau bildet jetzt einen Blickfang direkt vor dem bestehenden Gebäude am Ginsterweg. Damit erweitert das Familienzentrum seine Betreuungskapazitäten für Kinder unter drei Jahren um 10 Plätze. „Wir möchten damit dem stetig steigenden Bedarf gerecht werden“, sagt Kita-Leiterin Gabriele Lühn. Kinder unter drei Jahren benötigten mehr Platz und ein an ihre besonderen Bedürfnisse angepasstes Raumkonzept. Der rund 100 Quadratmeter große Erweiterungsbau trägt diesen räumlichen Anforderungen nun Rechnung.

26 Kinder im Alter unter drei Jahren verfügen dort über barrierefreie Gruppenräume mit direktem Zugang zum Außengelände und angrenzende Schlaf- und Sanitärräume, die auf die Bedürfnisse der Kleinsten zugeschnitten sind. Neu ist der sogenannte Differenzierungsraum, der multifunktional genutzt werden kann, beispielsweise zur Frühförderung, für Bewegungsangebote oder für Elterngespräche.

Auch in den Altbau wurde investiert: Moderne Sanitärbereiche, eine neue Küche im Obergeschoss und ein Personalraum wurden eingerichtet. Durch Umverteilung der frei gewordenen räumlichen Kapazitäten haben auch die Kinder im Alter über drei Jahren mehr Platz zum Spielen. Besonderer Beliebtheit erfreut sich seitdem die Leihbibliothek, die aus dem ehemaligen Personalraum ins Foyer umzog. Ein Forscherraum wurde eingerichtet, derzeit entsteht mit Fördergeldern der Sparkasse ein Wolkenraum für Ruhe und Entspannung.

Kinder und Team der viergruppigen Einrichtung hatten seit Sommer 2014 auch auf etwa die Hälfte des Außenbereiches verzichten müssen. Das Gelände war aufgrund der Bauarbeiten abgesperrt worden. Erstmalig stürmten die Kinder jetzt ihr neues Spielparadies.

Kreative Spielgeräte wie ein Kletterturm, Turnstangen und eine Spielburg haben dort ihren Platz gefunden. 

Gabriele Lühn ist sichtlich stolz auf das neue Gebäude. „Mit dem neuen Platzangebot haben wir es ab sofort sehr viel entspannter“, sagt sie. Ihr besonderer Dank gilt den Eltern: „Sie haben die mit dem Bau verbundenen Unannehmlichkeiten mit viel Geduld ertragen.“ Lühn lobte die Baubegleitung, immerhin musste bei laufendem Betrieb gearbeitet werden. „Das Team hat die aufgrund der Baumaßnahmen entstandenen Einschränkungen mit Bravour gemeistert“, betont DRK Kreisgeschäftsführer Ralf Großegödinghaus.

Die Gesamtkosten der Umbaumaßnahmen betrugen 380.000 Euro. Gefördert wurde das Vorhaben mit Mitteln aus der sogenannten U-3-Förderung des Bundes. Rund 200.000 Euro investierte das DRK. Die Planung und Baubegleitung bei laufendem Kita-Betrieb erfolgte durch Kenterplan Architekten in Bielefeld.

Information

— In der DRK Kita Heideblümchen betreuen 21 pädagogische Fachkräfte rund 80 Kinder, davon 26 im Alter unter drei Jahren.

— Nach sieben Monaten Bauzeit konnten die räumlichen Kapazitäten durch den Erweiterungsbau auf rund 700 Quadratmeter erweitert werden.

— Seit 2009 stellt die Kita Heideblümchen als Familienzentrum (FamZ) neben Kinderbetreuung Bildungsangebote und Beratung vor Ort zur Verfügung – auch für Familien, die die Einrichtung nicht besuchen.

— Im Sommer 2012 erhielt die Kita das Zertifikat „Anerkannter Bewegungskindergarten mit dem Pluspunkt Ernährung“.

— Seit vielen Jahren besteht eine Kooperation mit dem Karateclub Sennestadt.

Der DRK Kreisverband Bielefeld e.V. ist Träger von acht Kindertagesstätten im Stadtgebiet. Drei Einrichtungen sind zugleich als Familienzentren zertifiziert. Rund 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreuen und fördern rund 500 Mädchen und Jungen im Alter von 4 Monaten bis zum Schuleintritt.

Vorschulkinder in Sozialkompetenz geschult - DRK Kita Heideblümchen hilft Kindern beim Problemlösen

Ernie und Bert kennen die Kinder der DRK Kita Heideblümchen nicht nur aus der Sesamstraße. In dem Familienzentrum haben die beiden Fernseh-Figuren die Kinder in ihrem Alltag begleitet und ihnen geholfen, besser mit Problemen umzugehen. Fünf Wochen lang haben sich 17 Vorschulkinder mit vier Buchstaben beschäftigt: IKPL. Sie stehen für „Ich kann Probleme lösen“ und sind zugleich der Titel des Kinderkurses und des gleichnamigen Liedes.

In 15 Übungseinheiten stellten Kita-Leiterin Gabriele Lühn und  Erzieherin Gülistan Evin alltagstypische Konfliktsituationen, wie etwa der Streit um ein Spielzeug, nach. Die Handpuppen Ernie und Bert, Sing-, Bewegungs- und Rollenspiele, Frage-Antwort-Runden und Bildvorlagen begleiten und ergänzen das Programm. Die Kinder lernten, Gefühle zu erkennen, zu benennen und Gründe für ein bestimmtes Verhalten herauszufinden. Sie können jetzt eigenständig verschiedene Lösungswege für ein Problem finden, diese anhand ihrer Folgen einschätzen und anschließend umsetzen.

In der abschließenden Feier nahmen die kleinen Kursteilnehmer stolz ihre Kursmappen und zwei Ernie und Bert Fingerpüppchen entgegen. Heiß begehrt waren die IKPL-Kappen und Anstecker, die die Vorschulkinder als sozialkompetente Kinder ausweisen.

Die Grundlagen zur Förderung der sozialen Kompetenz bei Kindern und das Handwerkszeug für Eltern zur Erziehung ihrer Kinder entstammt einem vom Institut für Psychologie der Universität Erlangen-Nürnberg erarbeiteten Konzept: "Entwicklungsförderung in Familien: Eltern- und Kindertraining", kurz EFFEKT. EFFEKT wird seit mehreren Jahren erfolgreich durchgeführt und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Untersuchungen haben deutliche positive Auswirkungen des Trainings auf das Sozialverhalten der Kinder belegt.

EFFEKT ist ein regelmäßiges Angebot für Kinder der DRK Kita Heideblümchen im letzten Kindergartenjahr.

Link: www.effekt-training.de

Erfolgreicher Stimmenfang mit 3.000 Euro Spende belohnt - DRK Kita Heideblümchen belegt beim ersten Sparkassen-Voting den 3. Platz

Michael Fröhlich, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Bielefeld (rechts) gratuliert Erzieherin Verena Matte (von links), Eltern-vertreterin Sandra Becker und Kita-Leiterin Gabriele Lühn zum 3. Platz beim ersten Sparkassen-Voting. Foto: Sparkasse Bielefeld

Mit einer Energieleistung haben sich das Team, Kinder und Eltern der DRK Kita Heideblümchen beim ersten Sparkassen-Voting eine Finanzspritze in Höhe von 3.000 Euro erarbeitet. Mit dem Geld will Kita-Leiterin Gabriele Lühn einen „Wolkenraum“ einrichten, der den Kindern als Rückzugs- und Entspannungsort dienen soll. Insgesamt 30.000 Euro an Spendengeldern stellte die Sparkasse zur Verfügung. Während des dreiwöchigen Wettbewerbszeitraumes waren alle Teilnehmer aufgerufen, für ihre Projekte zu werben. 73 Bielefelder Kitas stellten ihre Wunschprojekte im Internet vor und gingen in Bielefeld und Umgebung auf Stimmenfang.

In Heideblümchen machten sich die Eltern der Einrichtung, kaum dass sie über das Projekt informiert waren, erst einmal mit Handzetteln auf den Weg in die Nachbarschaft der Kita, um dort um Unterstützung zu werben. Aber das war nur der Anfang. „Mitarbeiterinnen und Eltern haben mit großem persönlichen Einsatz alles mobilisiert, was ging“, schwärmt Gabriele Lühn. „Wir sind schon ein bisschen stolz darauf, was wir gemeinsam auf die Beine gestellt haben“. Einen erfolgreichen Endspurt legten Eltern und Kinder mit ihrer Werbeaktion im Eingang eines Sennestädter Supermarktes hin. So hieß es am Ende 1.085 Stimmen und damit Platz drei für die Kita Heideblümchen.

In den nächsten Tagen und Wochen kann die Kita jetzt mit der Einrichtung des Wolkenraums starten. Es sollen Matratzen, Decken, Kissen, Gardinen, eine stimmungsvolle Beleuchtung und ein großer Wandspiegel angeschafft werden. Diese will Kita-Leiterin Lühn gemeinsam mit den Kindern aussuchen: „Sie haben sehr genaue Vorstellungen davon, wie der Wolkenraum aussehen soll“, sagt sie. Ihr besonderer Dank gilt dem Team, den Eltern, Kindern und allen, die für die Aktion geworben und mit ihrer Stimme zum Erfolg beigetragen haben.